Der Tod

Wer es unternimmt, auf dem Gebiet der Wahrheit und der Erkenntnis aufzutreten, scheitert am Gelächter der Götter.

Albert Einstein

Die Wahrheit findet der Mensch im Tod, im Leben, in der Geburt. Zwei von diesen können die Menschen nur im Nachhinein erkennen. Der Dritte hat seine Pforten geöffnet aber wer wagt es in diese hineinzusehen?

Wie gehen wir mit dem Tod um im Abendland? Dazu müssen wir nur auf eine Beerdigung gehen. Menschen ganz in Schwarz gekleidet. Warum schwarz? Damit es düster wirkt. Ein Pfarrer ganz in Schwarz, der irgendwelche Worte des „Trostes“ von sich gibt. Lustigerweise gehört der, der Fraktion an, die uns von dem, trennt, der uns Trost spenden sollte. Mit ihrer Dreifaltigkeit. Der Vater, der Sohn und die heilige Kirche. Heilig? Scheinheilig wäre die korrekte Bezeichnung.

So steht der Pfarrer am Grabe, falls du brav Kirchensteuer gezahlt hast. Sollte dem nicht so sein, dann kommt Gottes Wort nicht auf den Friedhof, da der Pfarrer nicht erscheinen wird. Ohne Kohle keine Worte Gottes. Interessante Einstellung. Aber was sollte man anderes erwarten? Ist doch der Tod ein lukratives Geschäft. Hast du kein Geld, dann solltest du lieber nicht sterben. Hartz 4 sieht nicht wirklich vor dich mit Würde unter die Erde zu bringen. Sterben in Würde ist überhaupt so ein Thema. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Bis zu dem Moment, wenn du an Schläuche gefesselt dem Sterben ausgeliefert wirst. Einem langen Sterben, das künstlich verlängert wird. Wozu? Um dir einen würdevollen Tod zu gönnen? Wohl eher um viel Geld zu generieren.

Menschen werden zum Verlust erzogen, verführt. Es beginnt mit dem Rauswurf aus dem Paradies. Mit der Einführung des Geldes, mit dem Leben als Geschäftsmodell. Alles ist auf Verlust geprägt. Verlust des Vermögens, des Arbeitsplatzes, der Würde, der Liebe, dem Vertrauen, der Angehörigen. Verlust ist eine feste Konstante im Leben der Menschen. Muss das so sein? Möglicherweise. Aber wie wir mit Verlusten umgehen ist eine ganz andere Sache. Die Art wie wir Menschen leben hat viele Fallstrick. Müssen wir den Tod betrauern oder wird uns das so gelehrt?

Man könnte den Tod auch feiern. Klingt absurd in unseren westlichen Ohren. Leichenschmaus klingt in meinen Ohren absurd bis pervers. Warum leben wir ein Leben in Angst vor Verlust? Wir leben aber nicht das Leben in ständiger Freude vor Gewinn. Wäre das nicht besser als die Angst vor Verlust? Und wäre es nicht am besten, weder das eine noch das andere zu leben?

Off-topic.

Hat sich jemand schon gefragt, warum es Herbststürme gibt? Also wir Menschen haben sie so benannt. Nehmen wir diese Bezeichnung Herbststürme mal weg. Wann kommen diese Stürme? Genau zu der Zeit in dem die Bäume ihr Laub verlieren. Reiner Zufall? Dass es Zufall sein soll, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit? Für mich sieht das gewollt aus. Kann die Natur das alleine geschaffen haben? Wie soll das funktioniert haben? Wir könnten zusammen nach mehr dieser „Zufälligkeiten“ suchen. Vielleicht bringen die ein neues Bild von der Schöpfung.

On topic.

Wir Menschen bestimmen die Art wie wir leben wollen, wenn wir selbst Verantwortung für diese übernehmen. Wir werden nicht geboren, um das Leben so zu leben, wie andere Menschen es uns vorschreiben. Man hat sich einfach das Recht herausgenommen, dass einige wenige Menschen mehr Rechte besitzen dürfen, als die vielen anderer Menschen. Wer sind wir das wir dieses leben? Opfer einer Macht, die gar nicht existiert, wenn wir sie nicht annehmen.

Wir, du und ich, wir bestimmen über unsere Geschicke. Das müssen wir aber auch wollen. Die Umsetzung ist einfach. Fange an so zu leben wie du das möchtest. Besinn dich einzig und allein auf die Liebe. Versuche die wahre Schöpfung zu finden. Lebe mit und nicht einfach in der Natur. Lebe ein spirituelles und keine Angst vor Verlust Leben. Niemand kann dich daran hindern. Du brauchst nur den Mut dich von all den Illusionen befreien und nach der Realität suchen. Sie ist da draußen und in uns. Beschäftige dich nur ein wenig mit den Herbststürmen. Der Rest kommt von allein.