Nachtschatten

Nacht beschleicht meinen Geist, finster und ohne Ausweg.

Langsam quälend langsam mein Herz zunichte er macht.

Der Nachtschatten.

Düster sein Geist sich bewegt durch meine Seele.

Zermalmt mich mit seinen kalten Gewicht.

Nachtschatten.

Dunkel, betörend seine Dämonen, die mich plagen.

Der Schatten auf mir lastet und will nicht vergehen.

Nachtschatten.

Keine Freiheit gewährend und kein Gefühl schenkend, das liebenswert wäre.

Schatten der verlorenen Kindheit, zum Nachtschatten erwachsen.

Kannst nicht lassen von der Pein, kannst nicht geben Frieden.

Nachtschatten.

Bist für die Ewigkeit, erschaffen aus Güte, nur mit verlorenen Sinn.

Trauma aus vergangenen Zeiten entstanden in den Nächten der kindlichen Einsamkeit.

Nachtschatten.

Männer und Frauen

Zwei Geschlechter, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Männer und Frauen. Keine der beiden Spezies versteht die andere wirklich. Man handelt eher aus dem Bauch heraus. Übernimmt, was man gehört und auch selbst erfahren hat.

Dass die Scheidungsrate zwischenzeitlich höher, als die zusammen bleib, Rate sagt schon alles über die beiden Geschlechter aus. Man hat nicht wirklich Ahnung von seinem Gegenüber. Wie auch? Frauen wachsen als Frauen auf und Männer als Männer. Nicht nur da draußen in der Realität in der wir alle leben. Vor allem in unserem Inneren. Da an diesem Ort, wo Frau, Frau und Mann, Mann.

Irgendwann hat sich die Frau ungerecht behandelt gefühlt, zurecht natürlich und man fand das Wort Emanzipation. Der Ursprung dieses Wortes hört sich folgendermaßen an.

Wikipedia Zitat:

Emanzipation stammt von dem lateinischen Wort emancipatio, das „Entlassung des Sohnes aus der väterlichen Gewalt“ oder auch die „Freilassung eines Sklaven“ bedeutet.

Im 17/18. Jahrhundert wurde die Bedeutung dann umgeschrieben. Was nichts daran ändert, dass eine Entlassung aus der Männerdominanz erfolgen hätte müssen. Aber ist dem so? Natürlich nicht. Nehmen wir zwei Beispiele an den man diese Emanzipation bestens erklären kann.

Da ist eine Annalena Baerbock. Per Frauenvotum in ihre Rolle gekommen. Dass dies nichts mit Leistung zu tun hatte, erkannten die Allermeisten schnell. Die Vita gefälscht. Von nichts eine Ahnung. Hat sich selbst um Kopf und Kragen geredet. Ich zähle jetzt nicht auf, was alles vorgefallen.

Das Internet ist voll davon. Was für ein Frauenbild hat sie hinterlassen? Dann das Gegenteil davon. Die Kaiserin auf dem Stuhl des Bundeskanzlers. Alles weg geräumt was sie störte. Allein eine Partei und ein Land geführt. Nero wäre vor Neid erblasst. Hat sie das Bild einer Frau verkörpert?

Wenn selbst Nero vor Neid erblasst wäre, dann hat sie nicht mit weiblichen Mitteln agiert. Es war ein rein männliches Verhalten. Den Statuen eines Kanzlers geschuldet. Nicht einer Kanzlerin. Die war nie vorgesehen. Man hat die Welt nicht verändert, um eine Emanzipation zu erschaffen.

Man hat Zugeständnisse gemacht. Eine Frauenquote eingeführt. Wer fühlt sich damit als Frau gesehen? Das alles geht völlig am Wesen der Frau vorbei und damit wird auch nie eine Emanzipation Wirklichkeit werden. So auf jeden Fall nicht.

Frage eine Frau nach Emanzipation. Was fällt ihr dazu ein? Gleiche Gehälter, Gleichberechtigung in den hohen Positionen. Also nicht Gleichberechtigung oder Emanzipation. Einfach nur eine Gleichstellung. Aber wie lange wird so eine Gleichstellung halten?

Das alles hat nichts mit einer Gleichberechtigung unter den Geschlechtern zu schaffen. Das ist Augenwischerei. Und selbst wenn man es gut meinen würde, was nicht der Fall ist, würde die ganze Sache scheitern. Da die Geschlechterrollen völlig neu definiert werden müssten und das von Grund auf. Was aber nicht geschieht.

Satt dessen werden plötzlich Gender miteingebracht. Was das Chaos nur vergrößert, so wie das Thema behandelt wird. Für einen winzigen Anteil an der Menschheit verändert man die Rechtschreibung.

Malt neue Toilettenschilder. Was hat man für die Frauen gemacht? Über die Hälfte der Menschheit besteht aus Frauen. Anstatt klare Definitionen in puncto Mann und Frau zusetzen, verstärkt man die Verwirrung noch. Warum wohl? Nichts geschieht ohne Grund.

Fakt ist, wir sind von einer Gleichberechtigung weiter entfernt den je. Denn die Bedürfnisse der Frauen wurde nirgendwo berücksichtigt. Aus Frauen sollen einfach Männer gemacht werden, wollen sie Emanzipation.

Die Natur der Frau bleibt dabei völlig unberücksichtigt. Wir leben weiter, in von Männern dominierten Welten und da können noch so viele Bundeskanzlerinnen auf diesem Planeten existieren. Das änder gar nichts. Da die Position männlich ist und bleibt.

Falling

Ich falle.

Ich falle aus der Endlichkeit in die Unendlichkeit.

Finde keinen Halt, da ich ihn nicht suche.

Schwebe durch den Raum der Zeit und spüre nur Energie. Die Energie des Seins.

Meines Seins, euer aller Sein.

Alles ist eins Sein und alles ist getrennt.

Leben in einer Dualität, die keine sein kann im Sein.

Alles lebt in diesem einen Moment, in dieser einen Zeit.

Es gibt kein gestern, es gibt kein morgen.

Nur die Illusion.

Falle weiter durch das Sein.

Lügen links und rechts des Falls.

Geschichten über und unter dem Fall.

Illusionen, die ihr Leuchten verlieren, blenden nicht mehr.

Keine Zeit, keine Wahrheit, keine Lüge existieren im Sein.

Kein Gott der Kirche verhindert das Fallen in die Spiritualität.

Kein Politiker verkündet die nahende Apokalypse.

Alles Mensch sein, wird Schöpfer sein, des eigenen Sein.

Falle weiter, weiter durch den Raum der Energie.

Fülle mich mit dieser Energie und fange an zu leuchten.

Werde, zu einer erleuchtenden Seele.

Lebe das Licht der Erkenntnis.

Sehe hin zum Schöpfer des Universums.

Erkenne das Ende und erkenne den Anfang.

Nicht viele, nur wenige, nicht Halleluja, Akasha, nicht Urknall, Schöpfung.

Fallende Schleier öffnen neue Blicke auf neue Bilder.

Alles ffällt, auch diese Menschenwelt.

Fällt hin zu und weg von.

Alles auf Ende, alles auf Anfang.

Ein neuer Anfang an einem neuen Morgen, der bald leben darf.

Nicht mit vielen, nicht mit jenen.

Mit den Gefallenen, durch den Raum der Energie, hin zum Schöpfer dieser.

Alles Mensch ist ein Plan, das alles aber ist ohne Wirken.

Alles, was ist Schöpfung, ist das Wirken.

Das Wirken durch.

Allein das Wirken durch ist Leben.

Leben ist Schöpfung.

Schöpfung ist allein der Schöpfer.

Schöpfer sein ist allein das Sein.

Sein ist Schöpfung durch den Schöpfer und nicht der Mensch.

Menschen leben in der Schöpfung und sind daher im Sein.

Erkenne den Unterschied und du wirst fallen.

Fallen durch den Raum hin zum Sein.

Drei Gründe

Es gibt drei Gründe, warum Menschen etwas für andere machen, das sie gar nicht möchten.

  1. Aus Angst
  2. Aus Liebe
  3. Aus Zuwendung

Die ersten beiden Gründe werden wir uns alle selbst erklären können, aber der dritte Grund ist nicht so offensichtlich. Zuwendung? Warum sollte man aus Zuwendung etwas tun, das wir gar nicht möchten? Das Problem liegt wieder wie alle Probleme in unserem Gehirn.

Unser Gehirn ist ein Ausbund an Suchtpotential. Ob nun Drogen, Nikotin, Alkohol, Sex, Liebe, Angst als Kick. Aber es ist auch emotional leicht in eine Sucht zu versetzen. Das hat erst einmal nichts mit Gefühlen zu schaffen. Die sind nur der Boden dafür. Der Nährboden nach dem emotionalen Kick.

Menschen werden gerne gelobt, angehimmelt, bewundert, aber nichts verleiht ihnen so einen großen Kick, wie die emotionale Stimulation. Was ist das? Nehmen wir einen Menschen, der nicht viel Beachtung im Leben erfährt. Also die meisten Menschen auf diesem Planeten. Fangen wir ein Gespräch mit diesem an.

Er wird zurückhaltend, vielleicht mit Abwehr darauf reagieren. Aber etwas in ihm verunsichert die eigene Person. Je interessanter das Gegenüber auf ihn wirkt, desto größer die Verunsicherung, die er zu verspüren glaubt.

Aber es ist gar keine Verunsicherung, die er gerade erfährt. Das Gehirn hat etwas wahrgenommen, das er selbst noch nicht einordnen kann. Er möchte sich aus dieser Situation befreien, aber das Gehirn macht keine Anstalten sich weg zu bewegen.

Also hört er weiter dem zu, was das Gegenüber zu sagen hat. Langsam legt sich das Unwohlsein und schon fängt das Spiel an. Unser Gehirn erhält endlich das, wonach es ständig auf der Suche.

Also fängt es an einen Cocktail für alle möglichen Emotionen zusammenzustellen. Diese überschwemmen regelrecht den Körper im positiven Sinne. Alles damit man nur nicht davon läuft und endlich fast man vertrauen. Erfreut sich an den Worten.

Man wird sich wiedersehen. Nicht, weil man verliebt wäre. Allein, weil man weiter hören möchte, was das Gegenüber zu sagen hat. Weil man sich selbst verstanden fühlt.

Vielleicht zum ersten Mal im Leben. Das ist eine Sache, die unser Gehirn über alle Maßen liebt. Sich verstanden fühlen. Sich angenommen und ernst genommen fühlen. Das ist wie ein emotionaler Orgasmus und den möchte unser Gehirn immer wieder haben.

Es ist eine regelrechte Sucht im Menschen nach diesen Emotionen. Fängt man dann an diese Emotionen durch ein anderes Verhalten zurückzufahren, wird das Gehirn mit Alarm darauf reagieren. Panik kommt auf. Was hat man falsch gemacht und schon sitzt man in der Falle.

Jetzt hat es das Gegenüber leicht, die Person dahin zu manipulieren, wohin sie diese haben möchte. Denn das Gehirn ist süchtig nach gesehen, angenommen, verstanden werden. Es wird alles dafür tun dies alles wieder zu erfahren. Zwischenzeitlich hat sich das Gefühlsleben mit eingeschaltet.

Und damit ist die Falle zugeschnappt. Alleine da rauskommen ist fast unmöglich, da unser Gehirn da nicht mitspielen möchte. Wir aber sind der Meinung, dass wir selbst diese Dinge verursachen. Reden uns ein dumm zu sein, aber das nützt nichts.

Die nächste Salve Verständnis, Mitgefühl oder Geborgenheit und das Gehirn jubelt. Alles ist wieder gut und was macht es schon, dass man etwas tut, welches man gar nicht möchte? Schließlich ist das Gegenüber so gut zu uns. Da können wir uns ja schließlich auch mal erkenntlich zeigen.

Das erleben wir Tag für Tag und bekommen es gar nicht mit. Der Chef oder der Vorgesetzte, der uns lobt, für unsere Überstunden, die wir hassen und gar nicht machen möchten. Aber das würde unser gutes Bild beim Chef zerstören. Die Lehrer, die Trainer, die Familie, der Freund, die Freundin, der Polizist, der Verkäufer, der Fremde, die Oma, der Opa, das Vorbild. Im Prinzip kann es jeder sein.

Nicht jeder hat vor uns zu manipulieren, aber jeder kommt mit einer gewissen Erwartungshaltung. Da wir alle mit Erwartungen aufwachsen, die wir mehr oder weniger gut erfüllen.

Diese Erwartungen sind aber auch alles kleine oder große Manipulationen. Da die Erwartungen etwas erwarten, dass wir selbst erst einmal gar nicht selbst von uns erwarten. Erfüllen wir gibt es Anerkennung, Lob, erfüllen wir nicht erhalten wir Ablehnung und Ärger.

Jetzt kommt unser Gehirn ins Spiel. Es ist von Hause aus auf Harmonie eingestellt. Es braucht Liebe zum Überleben und diese ändert sich nicht nur, weil wir erwachsen werden. Wird uns das ganz oder nur teilweise verwehrt, geht das Gehirn auf die Jagd danach.

Denn so wie die Angst uns zu beschützen sucht, versucht die Liebe uns am Leben zu halten. Uns psychisch stabil zu halten. Versuche die Angst aus dir zu entfernen. Funktioniert nicht. Das wissen wir alle. Aber wissen wir auch alle, dass man die Liebe genauso wenig entfernen kann?

Ich denke nicht, da wir darüber weder sprechen noch nachdenken. Das Gehirn aber schon. Und so gehen Gehirn und der Träger dessen nur allzu oft verschiedene Wege. Was natürlich immense Auswirkungen auf unser psychisches aber auch physisches Ergehen hat.

Man kann uns sehr leicht dadurch führen und auch manipulieren. Denn wir alle wollen gesehen werden. Möchten Beachtung erfahren. Möchten verstanden werden. Dieser Drang ist bei manchen Menschen viel größer als der Drang geliebt zu werden. Daher werden sie auch wirklich alles dafür tun sich so fühlen zu können.

Ein paar Gedanken zur Weihnacht

OK, es sind noch 43 Tage bis zum Heiligen Abend, aber irgendwie hatte ich mich heute weihnachtlich gefühlt. Weihnachten, ich kann mich noch gut an Weihnachten in meiner Kindheit erinnern. Habe noch diesen unvergleichlichen Duft des Weihnachtsbaumes und der Weihnacht selbst in der Nase. Ja, Weihnachten hat seinen ganz eigenen Duft. Diese Mischung aus Weihnachtsbaum, Plätzchen, Schokolade, Liebe und Geschenke, ist einmalig und mit nichts zu vergleichen.

Weihnachtsmusik geht direkt in mein Herz. Erfüllt mich mit Liebe und dem Schöpfer dieses Universums. O holy Night, Stille Nacht. Ich mag es, wenn Dean Martin Weihnachtslieder singt oder der große Peter Alexander. Ein ganz sympathischer Mensch. Lichter. Ich mag Lichterketten überall im Haus. Wenn, sich deren Licht in den Christbaumkugeln wiederfindet und kleine Blitze ganz kurz aufflammen. Die Kerzen, die echten aus Wachs, den Baum erhellen.

Durch den Weihnachtsmarkt spazieren mit der Familie oder mit Freunden. Überteuertes Zeug kaufen, zum Spaß mit einem heißen duftenden Glühwein oder Zwei. Hand in Hand mit der Liebsten und den Kindern all die Lichter bewundern, der Musik und der Stimmung sich hingebend. Nach Hause kommen fröhlich und vollkommen zufrieden. Das Leuchten in den Kinderaugen genießen und das glückliche Gesicht ihrer Mutter betrachten.

Die Liebe spüren, die durch den Raum wie Weihnachtsduft wabert und jeden erfasst. Das ist Glück. Das ist Glück, das man durch gar nichts ersetzen könnte. Ich liebe Weihnachten. Ich habe es schon immer geliebt und nichts kann meine Liebe, zu diesem schönsten Fest der Menschen, jemals zerstören. Es ist der einzige Tag im Jahr, in dem ich eine Kirche betrete. Zur Mitternachtsmesse. Ich suche stets eine kleine und alte Kirche dafür auf. Mit einem Pfarrer, der tatsächlich das lebt, was ein Pfarrer leben sollte. Ja, die gibt es auch. Ein aufrechter, lieber Kerl ist er. Unter den alten Bänken versucht ein Gebläse warme Luft in die kleine Kirche zu bringen. Was nur so halb funktioniert.

Aber das stört niemanden. Man hält sich an den Händen, umarmt sich und lauscht verzückt, wenn zwischen Gesang, Gebet und Pfarrer Worte Stille herrscht. Eine ganz besondere Stille. Sie ist erfüllt vom Schöpfer. Erreicht jedes Herz in der Kirche. Das sind die ganz besonderen Momente in meinem Leben. Momente von einer Schönheit, die man nicht zu beschreiben vermag. Da sie innere Schönheit sind. Die einzige wahre Schönheit. Vollkommene Zufriedenheit in dieser Zeit der Stille und der Lichter. Der Liebe unter den Menschen. Ja, unter den Menschen. Ich kann sie jedes Jahr erfahren zu dieser besten aller Zeiten.

Ein Herz für Menschen die Kampagne II

Eine Kampagne bzw. Werbekampagne ist eine meist zeitlich begrenzte Aktion eines Unternehmens, die für Produkte oder Dienstleistungen wirbt, um Umsatz und Gewinn zu steigern sowie das Image und damit die Marktpostion zu stärken.

Genau dies soll eine Werbekampagne werden fürs Herz. Zeitlich begrenzt, da ich hoffe, dass mein Anstoß viele dazu verleiten wird, sich dieser Kampagne anzuschließen und damit selbst eine Kampagne zu starten. Natürlich soll das ganze keine Einmannshow werden, da das Ziel alle Menschen sind. Gewinnmaximierung? Ja, denn den Gewinn sollen alle Menschen am Ende in sich tragen. Die Wiedererlangung des Menschen, der aus dem Herzen heraus handelt und nicht aus seinem Verstand.

Diese Lebensweise, Verstand über Herz, hat uns überhaupt erst in diese „Maßnahmen Epidemie“ gebracht. Der Weg daraus kann nur über uns Herz führen, das mit unserer Seele verbunden ist. Ich werde versuchen jede Geschichte mit Herz der Person zukommen zu lassen, von der sie handelt. Damit dieser Mensch, in sich eine Bestätigung erhält, richtig gehandelt zu haben. Ich erachte das für wichtig in diesen Zeiten der Maßnahmen, da die Verunsicherung, Verängstigung, Unwissenheit doch riesig ist.

Die Brücke

Da war sie. Jahre, wie viele Jahre war er nicht mehr hier. Hier an dieser Brücke an der alles seinen Anfang und auch sein Ende nahm? Erinnerungen schossen durch seinen Kopf beim Anblick dieser Brücke. Wundervolle Erinnerungen, an eine wundervolle Zeit. Eine Brücke auf deren Pflastersteinen ihre Schritte in seinen Ohren klangen. Selbst jetzt nach all den vielen Jahren.

Melancholie beschlich sein einsames Herz. Vielleicht war es doch keine so gute Idee wieder hierherzukommen. Wieder zu spüren was er nicht vergessen konnte. Langsam und unbemerkt lief eine Träne seine Wange hinunter und fiel mit einem leisen Ton auf das Pflaster der Brücke. Er sah zu seinen Füßen ein Rinnsal die Brücke hinab rinnen. Durch jede der Fugen im Kopfsteinpflaster rann das Rinnsal. Wurde zu einem kleinen Bach aus Tränen.

Erschrocken öffnete er seine Augen und betrachtete die Brücke im Sonnenlicht, die trocken und wartend zu ihm hinauf blickte. Jeder Schritt brachte einen kleinen Erinnerungsfetzen zurück. Jeder Schritt spielte ihre Melodie, wenn sie mit ihm über diese Brücke spazierte. Jeder bezaubernde Tag den sie an seiner Seite verbrachte. Glück das man anfassen konnte.

Kein Zweifel jemals sein Herz berührte beim Anblick ihre so liebevolle Augen. Alles kam zurück nach all diesen Jahren. Ein Seufzer allein dem Augenblick geschuldet bahnte sich seinen Weg hin zur Brücke. Hin zu einer unvergesslichen Zeit. Einer Zeit die fast 60 Jahre dauerte und doch für immer in ihm lebte. Seine Schritte heute langsam und bedächtig, nicht mehr fordernd und gewandt, überqueren auf der Brücke Zeit und Raum.

10 Jahre ist es nun her, dass sie zuletzt diese Brücke zusammen überquerten und doch scheint es gestern gewesen zu sein. Keine Hand in seiner Hand zu spüren auf diesem Weg über die Zeiten hinweg, ließ ihn spüren den Kummer der letzten Jahre. Irgendwann würde er sie wiedersehen hier auf der Brücke, da war er sich sicher. So sicher in diesem Augenblick. Bedächtig setzte er sich auf die alte Bank mitten auf der Brücke, dort an dem Ort, an dem der erste Kuss seine Lippen berührte. Dort fand man ihn auch, die Augen für immer geschlossen. Lächelnd sein Gesicht verzückt.

Was sich hier wie ein Liebesroman liest, ist Teil einer Geschichte, eines Mannes, der tatsächlich diese so erlebt hat. Erzählt hat mir diese Lebensgeschichte seine heute 78-jährige Tochter in einem Altenheim vor vier Jahren. Sie hat sie mir nicht genau in diesen Worten erzählt aber der Inhalt ist authentisch. Ich selbst habe tatsächlich schon auf dieser Brücke gestanden, lange bevor sie mir die Geschichte ihres Vaters erzählte. Daher konnte ich mich sehr gut in ihre, ihres Vaters Geschichte hineinversetzen.

Und es gibt sie doch. Die Menschen die ein Leben lang den gleichen Menschen lieben. Die nie wieder einen anderen Menschen lieben. Sie können es nicht, da ihre Liebe alles überdauert, selbst den Tod.

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Consideration III

Ich stand im Bad und ein Gedanke ließ mich nicht mehr los. Was mache ich hier? Ich bereite mich gerade auf was vor? Ein Date? Meine Hinrichtung? Eine Katastrophe? Ich hatte echt keine Ahnung. Im Prinzip könnte ich mich einfach auf meine Couch setzen und das alles vergessen. Passieren konnte mir nichts, da mir diese Frau völlig fremd und somit auch nicht schwanger von mir sein konnte.

Fast schon war ich bereit, die Couch aufzusuchen, da fiel mir wieder dieser Kuss ein und die Hand, die über meine Brust Richtung. Egal, dieser Gedanke reichte aus, um die Couch für immer zu vergessen. Entschlossen brachte ich mich auf Vordermann und machte mich auf den Weg. Wohin dieser Weg führen würde, das würde sich in den nächsten Stunden zeigen.

Natürlich war ich zu früh im besagten Lokal angekommen. Ich saß vor einem Kaffee und mir fiel plötzlich das Ultimatum ein. Komme nicht ohne eine Entscheidung. Sicher würde schon die erste Frage in diese Richtung gehen. Was sollte ich antworten? Klar bin ich für unser Kind da aber richtig. Sicher würde sie fragen was ich mit richtig meinte. Heiraten natürlich. Wenn schon, dann als richtige Familie.

Das klang so gut. Nur da gab es ja noch den richtigen Vater. Wenn, der eines Tages auftauchen würde oder es kam heraus das ich gar nicht der Vater bin. Dann war ich erledigt. Wie sollte ich das erklären? Oh, du hast mir so gut gefallen, da habe ich die Chance ergriffen. Wäre das nicht sogar strafbar? Ich könnte auch behaupten, ich dachte, das wäre bei einem One-Night-Stand passiert, an den ich mich nicht mehr erinnern konnte.

Also Möglichkeiten gab es schon. War das fair? Konnte ich so eine Lüge durchziehen? Wollte ich das? Vom Grübeln bekam ich langsam Kopfschmerzen. Ein Blick auf die Uhr sagte, die Dame hatte es nicht mit pünktlich. Aber welche Frau ist das schon? Nach einer Stunde Verzug, kamen mir doch Zweifel, am Erscheinen der schwangeren Schönheit. Auch machten neun Tassen Kaffee das Warten nicht besser.

Ich bezahlte und ging noch auf die Toilette. Irgendwie war ich enttäuscht und doch erleichtert. Sie hatte mir die Entscheidung abgenommen. Und nochmals würde ich mich auf kein Treffen mehr einlassen. Ich war nicht der Mann, den sie in mir sah und damit war alles gesagt. Ich trat aus der Toilette und erwischte mich dabei, Hoffnung in mir zu tragen, dass die Schönheit auf einem der vielen Stühle saß.

Aber die Hoffnung schwand nach dem vierten Rundblick durch das nette Lokal. Keine schwangere Frau zu sehen. So verließ ich das Gasthaus und machte mich auf den Weg zu meinem Auto. Es regnete mittlerweile und so beeilte ich mich, um zum Auto möglichst trocken zu gelangen. Was ich auch schaffte. Schon von weiten sah ich an der Windschutzscheibe einen Zettel mir entgegen leuchten.

Ein Strafzettel konnte es eigentlich nicht sein. Vielleicht eine dieser Werbungen, wir kaufen jedes Auto. Es war weder das eine, noch das andere. Es war ein weißes Blatt Papier und darauf stand. Hallo mein Schatz und der Rest war dem Regen zum Opfer gefallen. Ich weiß nicht wie lange ich diesen Fetzen Papier betrachtete. Irgendwann bemerkte ich, dass mir der Regen in den Kragen meines Hemdes lief.

Schnell setzte ich mich ins Auto. Hallo mein Schatz, wiederholte ich zum hundertsten Male in Gedanken diesen Satz. Ich konnte mir keinen Reim darauf machen. Hätte sie das geschrieben, kaum fünfzig Meter vom Lokal entfernt? Welchen Sinn würde das machen? Sie war ja höchsten im, keine Ahnung, dritten Monat? Mit Sicherheit war eine plötzlich einsetzende Geburt nicht der Grund, um so einen Zettel ein paar Meter vom Ziel entfernt zu schreiben.

Aber wer sollte es sonst gewesen sein? Und was stand da noch geschrieben? Die Sache wurde immer seltsamer und langsam kam wieder der Verdacht in mir auf, dass mich hier irgendwer gehörig auf den Arm nahm. Mit diesen betrüblichen Gedanken ließ ich den Wagen an und trat auf die Bremse. Denn ein fragender Blick traf den meinen.

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Crazy in love

Stehe weit entfernt von dir. Kann dich kaum erkennen und spüre dich doch so tief in mir.

Kann nicht hören, was du sprichst, kann nicht wahrnehmen deinen Duft und doch fühle ich mich dir so nahe.

Kann dein Lachen weder sehen noch hören und doch klingt es in mir.

Gestern noch war ich ohne dich, doch heute sind wir Zwei.

Warte noch ein Weilchen, eine kleine Zeit, um zu genießen diesen Augenblick.

Möchte fühlen, was ich gestern nur hoffen durfte, macht mich ganz verrückt zu wissen, dass es ist und nicht mehr sein könnte.

Alles so unwirklich, irreal und doch ist es meine Realität.

Kann es nicht fassen, kann nur noch grinsen.

Bin geflasht, bin so uncool und es juckt mich nicht.

Alles zu haben, was man gewünscht, ist wie das perfekte Sein.

Photo YURI MANEI, pexels

Handy

Das ultimative Gerät um einen Menschen zu zerstören ist ein Handy.

Es hat folgende zerstörerische Eigenschaften:

  • Verspannungen im Halswirbelbereich
  • Verspannungen im Brustbereich
  • Schädigt die Augen
  • Haltungsschäden
  • Macht nachgewiesen dümmer
  • Erfüllt alle Sucht Parameter. (Handy Nutzung)
  • Macht kaufsüchtig
  • Stiehlt Unmengen von Zeit
  • Schafft Kontakt Armut
  • Gibt ein eingebildetes Gefühl von Macht und Unabhängigkeit
  • Wird als Ersatz Gehirn genutzt
  • Macht auf Dauer nervös und depressiv
  • Ständige Strahlenbelastung (Krebs?)
  • Ständige Überwachung (von Außen)
  • Kostet ständig Geld
  • Macht einsam
  • Ersetzt keine menschliche Nähe
  • Algorithmen manipulieren den Menschen ständig
  • Erzeugt Neid
  • Verführt
  • Nutzung macht auf Dauer krank
  • Zeigt ein illusorisches Weltbild
  • Umweltverschmutzung
  • Umweltbelastung
  • Gefährlich für Menschen (Abbau der erforderlichen Irden und Erze)

Sicher wird noch der ein oder andere Punkt fehlen. Aber betrachtet man die Liste, wird doch klar, wie gefährlich dieses Handy für jeden Menschen ist.

Es schafft eine neue Art von Menschheit. Separiert, isoliert und damit abgespalten vom Kollektiv Menschheit. So kann der Mensch auf Dauer nicht existieren. Ja und das ist so gewollt. Kein Zusammenhalt unter den Menschen, macht es einfach, die Menschheit zu beherrschen.

Spaltung, separieren, gegenseitig aufhetzen und alle gegeneinander ausspielen. Schaffe zwei Lager und für jedes Lager drei Meinungen und das Chaos bricht aus. Alle suchen einen Platz, zu dem sie gehören können. Alle werden fündig. Ab diesem Zeitpunkt gibt es dann dutzende von Untergruppen.

Es gibt ein großes Lager, ein kleines Lager und die ganzen Untergruppen, die den jeweiligen Lagern kontrovers gegenüber stehen. Perfektes Umfeld um diese Lager und Untergruppen ganz gezielt zu manipulieren. Da es nur noch eine Stimme in diesem Land gibt, erreicht man jedes Lager wie man es wünscht. Dort ein wenig Zucker, dort ein wenig Peitsche und das Spiel läuft.

Alle springen fröhlich durch die Reifen und wenn gerade kein Reifen da, erschaffen die Lager selbst welche. Die Selbstvernichtung läuft und alle machen auf die ein oder andere Weise mit. Zum Umkehren ist es schon viel zu spät. Jetzt wird die bittere Medizin Löffel für Löffel geschluckt. Solange bis der letzte verstanden hat, dass Medizin in zu großem Maße tödlich.