Spiegel

Ich habe zwei Dinge mehr als offensichtlich vererbt bekommen, Von meinem Vater das Unstete, das viele Frauen haben möchten. Vom meiner Mutter die Beständigkeit, dass einen Partner für das ganze Leben. Beide haben genau so gelebt. Und ich trage beides in mir.

Betrachte ich mich im Spiegel, dann sehe ich meine Gedanken, die ich gerade in mir trage. Und ich sehe mich. Und ich war es, der die Wahl treffen musste. Eine Wahl für immer oder für den Augenblick. Schnell musste ich lernen, dass die Wahl für immer utopisch, wenn du die beiden Sachen in dir trägst.

Menschen haben ja ihre Entscheidungshilfen, die ihnen anerzogen werden. Ethik, also Moral, Ehre, Gewissen usw. Diese verursachen Magenschmerzen in uns so dann und wann. Irgendwann musste ich mir eine entscheidende Frage stellen, OK, es waren viele Fragen, aber im Endeffekt wollten sie alle das Gleiche wissen. Wer will ich sein?

Dazu musste ich alles vergessen, was ich gelernt, was ich erfahren. Alle Werte der Menschen beiseite schieben. Vor allem aber musste ich diese beiden „Stimmen“ in meinem Kopf abschalten. Der Spiegel war da die Hilfe überhaupt. Je länger und intensiver man sich im Spiegel betrachtet, um so mehr wird man und erkennt man sich selbst.

Das ist manchmal eine harte Nummer. Ich hatte so gar kein Gefühl dazu, das verwandelte sich aber je länger ich starrte in ein dümmliches Grinsen oder albernes Gelächter. Ich kam mir von mir selbst beobachtet vor. Ein wirklich nicht angenehmes Gefühl. Peinlich, albern und etwas verstörend. Ich war geneigt das sein zu lassen. Aber dieser Mensch bin ich nicht.

Also versucht die nächste Phase, wie immer die auch aussehen mag, zu erreichen. Diese Phase kam erst als mir der Gedanke kam, das Denken einzustellen. Also nur in den Spiegel starren und sonst nichts. Das ging noch so einigermaßen, aber was dann kam, damit hatte ich nicht gerechnet. Liegt wohl an der Erziehung die Männer erfahren. Zumal zu der Zeit als ich noch Kind war.

Gefühle einer ganz neuen Intensität geschuldet. Es hat fast vier Monate gedauert bis ich damit zurechtgekommen bin. Was nicht heißt, dass ich jeden Tag vor diesem Spiegel stand. Das hätte ich gar nicht ausgehalten. Nach diesen vier Monaten war jeder Blick in den Spiegel nur noch ein Blick in den Spiegel. Ich sah mich an und ich wusste, wenn ich da betrachtete. Mich. Mich, nicht mit einer Entscheidung meines Problems gegenüber, mich als gesamt Lösung betrachtete ich.

Denn ich bin kein Problem, ich bin meine Lösung. Ein Spiegel ist manchmal nur ein Spiegel, aber wirft man einen genaueren Blick, einen prüfenden Blick hinein, dann kann er zu einer Lösung werden. Mag der Weg auch noch so schmerzhaft dahin sein, so bleibt er doch ein Weg zum inneren Frieden mit sich selbst.

Nachtschatten

Nacht beschleicht meinen Geist, finster und ohne Ausweg.

Langsam quälend langsam mein Herz zunichte er macht.

Der Nachtschatten.

Düster sein Geist sich bewegt durch meine Seele.

Zermalmt mich mit seinen kalten Gewicht.

Nachtschatten.

Dunkel, betörend seine Dämonen, die mich plagen.

Der Schatten auf mir lastet und will nicht vergehen.

Nachtschatten.

Keine Freiheit gewährend und kein Gefühl schenkend, das liebenswert wäre.

Schatten der verlorenen Kindheit, zum Nachtschatten erwachsen.

Kannst nicht lassen von der Pein, kannst nicht geben Frieden.

Nachtschatten.

Bist für die Ewigkeit, erschaffen aus Güte, nur mit verlorenen Sinn.

Trauma aus vergangenen Zeiten entstanden in den Nächten der kindlichen Einsamkeit.

Nachtschatten.

Seltsame Wesen

Niemand außer dem Menschen bringt es fertig eine Person zu lieben und zu einem späteren Zeitpunkt diesen Menschen regelrecht zu hassen. Dann spielt es auch keine Rolle, ob man gemeinsame Kinder hat. Was sagt das über uns Menschen aus? Wie ist der Mensch abseits aller Bekenntnisse zur Menschlichkeit?

Betrachtet man die Welt der Menschen, dann muss man am Ende unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass Menschen gefährlich, unberechenbar und zu einem gewissen Prozentsatz geistesgestört sind. Klingt das jetzt hart? Aber betrachten wir die Geschichte der Menschheit, dann ist diese voller Kriege, Gewalt, Verbrechen, Mord, Betrug und Lüge.

Es gibt so viele Kriege und Konflikte, dass man diese gar nicht mehr wirklich zählen kann und wenn ein Friede geschaffen, dann dauert der nicht lange. Ständig werden neue Konflikte geschürt. Dabei geht es stets um Macht, Reichtum, Wirtschaftsverbrechen, Genozid, Religion usw. Immer gibt es einen Grund, neidisch, gierig, gewalttätig, asozial, betrügerisch, verlogen oder sonst eine perverse Obsession zu leben.

Und wenn alles nicht hilft, dann gibt es halt wieder den Kampf der Geschlechter. Nichts anderes ist dieser Emanzipationszirkus, der uns vorgespielt wird. Der Mann als Tyrann und die Frau als unterdrückte Spezies. Mag sein, aber wird es besser in dem der Mann vernichtet werden soll, damit Frau sich besser fühlen kann.

Nichts anderes passiert seit Jahren. Frauen, Gender und der Mann als Konstrukt des Bösen. Da Männer ja das Monopol auf Gewalt haben. Das muss man schon den Kindern den männlichen austreiben. Mütter, die ihre eigenen Söhne zugrunde richten, um die Gewalt aus dem Menschendasein zu bringen. Dass sie ihren eigenen Kinder damit Gewalt antun, das interessiert dabei nicht.

Ein Dogma muss zerstört werden, das Dogma Mann. Das wird aber nicht laut ausgesprochen. Und sagt man etwas dazu, heißt es lapidar, du bist doch ein Mann. Du musst dich doch wehren können. Heule nicht rum. Benimm die nicht wie ein Mädchen. Aber die Mädchen von heute sind nicht mehr die Mädchen von anno dazumal. Je mehr die Männer in der Gesellschaft vernichtet werden, um so stärker fühlt sich die Weiblichkeit. Aber ist das Stärke?

„Männer“ in Skinny jeans. „Männer“ mit Handtaschen. „Männer“, die vorne im Lastenfahrrad sitzen und sich von der Freundin zur Arbeit fahren lassen. Männerunterhosen ohne Eingriff damit Mann sich zum urinieren hinsetzen muss. Das ist ein Männerbild, das wem genau gefällt? Frauen sollen ihre Weiblichkeit leben, damit im Gegenzug, Männer aufhören ihre Männlichkeit zu leben. Man möchte Bücher wie die Drei ? verbieten, da diese eindeutig zu männlich geprägt. Nein, kein Witz. Eine Wissenschaftliche Studie hat zutage befördert, dass durch dieses ganze Emanzipation, Gender, keine Männlichkeit mehr leben, der Sex unter den Deutschen beträchtlich nachgelassen hat.

Was natürlich in das neue Weltbild von gewissen Herrschaften perfekt hineinpasst. Kinder sollen ja zukünftig designt werden und die menschliche Befruchtung untereinander eingestellt werden. Ja und der Großteil der Menschheit spielt dieses kranke Spiel einfach mit. Klingt doch alles so schön, aber nur wenn man nicht hinterfragt. Aber das Volk hatte noch nie eine eigene Meinung. Gerade die Deutschen nicht. Einzelne Menschen, Personengruppen ja, aber der Großteil im Volk hört nur darauf, was Politik, Wissenschaft, Kirche und das Fernsehen sagen.

Mag das noch so seltsam, abartig, grotesk, unnötig oder sinnlos daher kommen. Es kommt von Oben also stillgestanden. Jeder der dies bestreitet möge sich doch einfach offenen Auges, offener Ohren, mit offenen Geist und Verstand durch die jetzige Welt der Menschen bewegen und sich umsehen. Wie viel Gefühl und Verstand findet man momentan da draußen? Wie viel Liebe und Inspiration findet man? Wie viel Wahnsinn und Inkompetenz ist zu finden? Wie viele verrückte Ideen und verrückte Leute gastieren da draußen?

Wer fühlt sich wohl mit 1,2,3,4,5,6 Geeehhh und wo ist im Endeffekt der Nutzen davon? Warum gibt es das überhaupt? Und jetzt bitte nicht einfach den Mainstream nachplappern. Mal selbst informieren. Völlig wertfrei mal selbst danach schauen. Mal den Stimmen zuhören, die unterdrückt und verdammt werden. Wahrheit braucht keine Unterdrückung und Verdammnis. Die kann sich jeden Argument stellen. Lügen hingegen fürchten die Wahrheit. Lüge muss verstecken, verbieten, beseitigen. Ansonsten wird die Lüge erkannt und entlarvt.

Männer und Frauen

Zwei Geschlechter, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Männer und Frauen. Keine der beiden Spezies versteht die andere wirklich. Man handelt eher aus dem Bauch heraus. Übernimmt, was man gehört und auch selbst erfahren hat. Dass die Scheidungsrate zwischenzeitlich höher, als die zusammen bleib, Rate sagt schon alles über die beiden Geschlechter aus. Man hat nicht wirklich Ahnung von seinem Gegenüber. Wie auch? Frauen wachsen als Frauen auf und Männer als Männer. Nicht nur da draußen in der Realität in der wir alle leben. Vor allem in unserem Inneren. Da an diesem Ort, wo Frau, Frau und Mann, Mann.

Irgendwann hat sich die Frau ungerecht behandelt gefühlt, zurecht natürlich und man fand das Wort Emanzipation. Der Ursprung dieses Wortes hört sich folgendermaßen an.

Wikipedia Zitat:

Emanzipation stammt von dem lateinischen Wort emancipatio, das „Entlassung des Sohnes aus der väterlichen Gewalt“ oder auch die „Freilassung eines Sklaven“ bedeutet.

Im 17/18. Jahrhundert wurde die Bedeutung dann umgeschrieben. Was nichts daran ändert, dass eine Entlassung aus der Männerdominanz erfolgen hätte müssen. Aber ist dem so? Natürlich nicht. Nehmen wir zwei Beispiele an den man diese Emanzipation bestens erklären kann.

Da ist eine Annalena Baerbock. Per Frauenvotum in ihre Rolle gekommen. Dass dies nichts mit Leistung zu tun hatte, erkannten die Allermeisten schnell. Die Vita gefälscht. Von nichts eine Ahnung. Hat sich selbst um Kopf und Kragen geredet. Ich zähle jetzt nicht auf, was alles vorgefallen. Das Internet ist voll davon. Was für ein Frauenbild hat sie hinterlassen? Dann das Gegenteil davon. Die Kaiserin auf dem Stuhl des Bundeskanzlers. Alles weg geräumt was sie störte. Allein eine Partei und ein Land geführt. Nero wäre vor Neid erblasst. Hat sie das Bild einer Frau verkörpert?

Wenn selbst Nero vor Neid erblasst wäre, dann hat sie nicht mit weiblichen Mitteln agiert. Es war ein rein männliches Verhalten. Den Statuen eines Kanzlers geschuldet. Nicht einer Kanzlerin. Die war nie vorgesehen. Man hat die Welt nicht verändert, um eine Emanzipation zu erschaffen. Man hat Zugeständnisse gemacht. Eine Frauenquote eingeführt. Wer fühlt sich damit als Frau gesehen? Das alles geht völlig am Wesen der Frau vorbei und damit wird auch nie eine Emanzipation Wirklichkeit werden. So auf jeden Fall nicht.

Frage eine Frau nach Emanzipation. Was fällt ihr dazu ein? Gleiche Gehälter, Gleichberechtigung in den hohen Positionen. Also nicht Gleichberechtigung oder Emanzipation. Einfach nur eine Gleichstellung. Aber wie lange wird so eine Gleichstellung halten? Das alles hat nichts mit einer Gleichberechtigung unter den Geschlechtern zu schaffen. Das ist Augenwischerei. Und selbst wenn man es gut meinen würde, was nicht der Fall ist, würde die ganze Sache scheitern. Da die Geschlechterrollen völlig neu definiert werden müssten und das von Grund auf. Was aber nicht geschieht.

Satt dessen werden plötzlich Gender miteingebracht. Was das Chaos nur vergrößert, so wie das Thema behandelt wird. Für einen winzigen Anteil an der Menschheit verändert man die Rechtschreibung. Malt neue Toilettenschilder. Was hat man für die Frauen gemacht? Über die Hälfte der Menschheit besteht aus Frauen. Anstatt klare Definitionen in puncto Mann und Frau zusetzen, verstärkt man die Verwirrung noch. Warum wohl? Nichts geschieht ohne Grund.

Fakt ist, wir sind von einer Gleichberechtigung weiter entfernt den je. Denn die Bedürfnisse der Frauen wurde nirgendwo berücksichtigt. Aus Frauen sollen einfach Männer gemacht werden, wollen sie Emanzipation. Die Natur der Frau bleibt dabei völlig unberücksichtigt. Wir leben weiter, in von Männern dominierten Welten und da können noch so viele Bundeskanzlerinnen auf diesem Planeten existieren. Das änder gar nichts. Da die Position männlich ist und bleibt.