Nachtschatten

Nacht beschleicht meinen Geist, finster und ohne Ausweg.

Langsam quälend langsam mein Herz zunichte er macht.

Der Nachtschatten.

Düster sein Geist sich bewegt durch meine Seele.

Zermalmt mich mit seinen kalten Gewicht.

Nachtschatten.

Dunkel, betörend seine Dämonen, die mich plagen.

Der Schatten auf mir lastet und will nicht vergehen.

Nachtschatten.

Keine Freiheit gewährend und kein Gefühl schenkend, das liebenswert wäre.

Schatten der verlorenen Kindheit, zum Nachtschatten erwachsen.

Kannst nicht lassen von der Pein, kannst nicht geben Frieden.

Nachtschatten.

Bist für die Ewigkeit, erschaffen aus Güte, nur mit verlorenen Sinn.

Trauma aus vergangenen Zeiten entstanden in den Nächten der kindlichen Einsamkeit.

Nachtschatten.

Ein paar Gedanken zur Weihnacht

OK, es sind noch 43 Tage bis zum Heiligen Abend, aber irgendwie hatte ich mich heute weihnachtlich gefühlt. Weihnachten, ich kann mich noch gut an Weihnachten in meiner Kindheit erinnern. Habe noch diesen unvergleichlichen Duft des Weihnachtsbaumes und der Weihnacht selbst in der Nase. Ja, Weihnachten hat seinen ganz eigenen Duft. Diese Mischung aus Weihnachtsbaum, Plätzchen, Schokolade, Liebe und Geschenke, ist einmalig und mit nichts zu vergleichen.

Weihnachtsmusik geht direkt in mein Herz. Erfüllt mich mit Liebe und dem Schöpfer dieses Universums. O holy Night, Stille Nacht. Ich mag es, wenn Dean Martin Weihnachtslieder singt oder der große Peter Alexander. Ein ganz sympathischer Mensch. Lichter. Ich mag Lichterketten überall im Haus. Wenn, sich deren Licht in den Christbaumkugeln wiederfindet und kleine Blitze ganz kurz aufflammen. Die Kerzen, die echten aus Wachs, den Baum erhellen.

Durch den Weihnachtsmarkt spazieren mit der Familie oder mit Freunden. Überteuertes Zeug kaufen, zum Spaß mit einem heißen duftenden Glühwein oder Zwei. Hand in Hand mit der Liebsten und den Kindern all die Lichter bewundern, der Musik und der Stimmung sich hingebend. Nach Hause kommen fröhlich und vollkommen zufrieden. Das Leuchten in den Kinderaugen genießen und das glückliche Gesicht ihrer Mutter betrachten.

Die Liebe spüren, die durch den Raum wie Weihnachtsduft wabert und jeden erfasst. Das ist Glück. Das ist Glück, das man durch gar nichts ersetzen könnte. Ich liebe Weihnachten. Ich habe es schon immer geliebt und nichts kann meine Liebe, zu diesem schönsten Fest der Menschen, jemals zerstören. Es ist der einzige Tag im Jahr, in dem ich eine Kirche betrete. Zur Mitternachtsmesse. Ich suche stets eine kleine und alte Kirche dafür auf. Mit einem Pfarrer, der tatsächlich das lebt, was ein Pfarrer leben sollte. Ja, die gibt es auch. Ein aufrechter, lieber Kerl ist er. Unter den alten Bänken versucht ein Gebläse warme Luft in die kleine Kirche zu bringen. Was nur so halb funktioniert.

Aber das stört niemanden. Man hält sich an den Händen, umarmt sich und lauscht verzückt, wenn zwischen Gesang, Gebet und Pfarrer Worte Stille herrscht. Eine ganz besondere Stille. Sie ist erfüllt vom Schöpfer. Erreicht jedes Herz in der Kirche. Das sind die ganz besonderen Momente in meinem Leben. Momente von einer Schönheit, die man nicht zu beschreiben vermag. Da sie innere Schönheit sind. Die einzige wahre Schönheit. Vollkommene Zufriedenheit in dieser Zeit der Stille und der Lichter. Der Liebe unter den Menschen. Ja, unter den Menschen. Ich kann sie jedes Jahr erfahren zu dieser besten aller Zeiten.