Dämon

In meinem Beitrag „Im Dämonen Loch“ ging es eben um diese Dämonen in uns. Diese leben in uns und ihre Existenz zerstört unser Leben und das unserer Mitmenschen. Alle Menschen besitzen diese Dämonen und das finde ich doch recht seltsam: Wie kann es sein, dass in allen Menschen diese Dämonen sitzen? Der eine mag schwerer davon betroffen als der andere und doch leben sie in uns allen. Kommen wir mit diesen auf die Welt? Mitnichten. Wir bekommen sie gelehrt.

Das Leben der Menschen ist so aufgebaut, dass man ihnen gar nicht ausweichen kann. Sie sind dank unserer Lebensweise unumgänglich. Wir alle sind, mal etwas flapsig ausgedrückt, Herdentiere. Menschen brauchen Menschen. Menschen brauchen Nähe. Menschen brauchen Liebe. Menschen müssen gesehen werden. Menschen brauchen Ansprechpartner. Menschen brauchen Berührungen. Nicht alle 10 Jahre. Wir alle brauchen alles täglich.

Aber was bekommen wir? Ich zähle das jetzt nicht auf, da wir alle es wissen. Wenn wir nun diese Bedürfnisse gar nicht bis es geht so erfüllt bekommen, was passiert dann mit uns? Babys die keine Zuwendung außer der Fütterung bekommen sterben. Wurde mal in einem oder mehreren Experimenten festgestellt. Allein, dass es solche Experimente tatsächlich gab, zeigt doch deutlich, was für Dämonen in manchen Menschen leben. Es gibt keine Grausamkeit zu der, der Mensch nicht fähig wäre. Dank den Dämonen in uns.

Die meisten Dämonen in uns, zerstören den Träger dessen und nicht andere Menschen. Was nicht weniger schlimm ist. Man weis genau, dass der Mensch auf all das angewiesen ist und doch lässt man uns alle völlig gegen diese benötigte Lebensweise leben. Also zerstört man uns mit voller Absicht. Ein Punkt über den man sich bewußt sein sollte. Schließlich zerstört er jeden von uns. Den einen mehr, den anderen weniger.

Viele erkennen die Zerstörung in sich überhaupt nicht. Sie sind der Meinung es gehe ihnen gut. Oberflächlich betrachtet stimmt das möglicherweise. Aber sieht man genauer hin, verändert sich das Bild schnell. Was ist mit der Liebe, dem Vertrauen, dem Selbstwertgefühl? Sich selbst und anderen Menschen gegenüber? Wie gut fühlen wir uns damit? Wie fühlen sich andere Menschen mit uns in ihrer Nähe?

Fragen wir uns das? Sehen wir in diesen Fragen eine Wichtigkeit? Sind sie doch lebenswichtig. Überlebenswichtig! Die Antwort kennen wir alle selbst, da wir alle mit uns selbst leben. Liegt wohl daran, dass Menschen sich selbst nicht wichtig oder zu wichtig nehmen. Ist auch ganz logisch, da wir kein Maß haben, um Selbstwertgefühl messen zu können. Was wir nicht messen können, ist auch nicht wichtig für uns Menschen.

Wir haben schon seltsame Vorstellungen vom Leben. Abgesehen davon, dass die meisten Vorstellungen gar nicht die unseren sind. Wir glauben nur es wären die unseren. Aber alles, das wir wissen, bekommen wir gelehrt. Wer bestimmt, was gelehrt wird? Warum muss jeder das Gelehrte lernen? Warum ist das so wichtig? Warum werden wir als Einheitsbrei behandelt?

Fakt ist, die Wirklichkeit wurde für uns erschaffen. Wer möchte in einer Realität leben, die von Menschen geschaffen wurden, die wir nicht kennen? Wer möchte in einer Realität leben, deren wahre Hintergründe man nicht kennt? Ich denke das wir alle anfangen könnten uns neue Fragen zu stellen. Fragen, die Antworten bringen. Antworten, die uns allen weiterhelfen. Denn je mehr Fragen man stellt und je mehr Antworten man darauf findet, umso klarer wird, dass wir belogen werden.

Teilweise belogen wider besseres Wissen, Teilweise da man mit der Wahrheit die Macht einbüßen würde. Und kein Mensch der Macht besitzt gibt diese wieder freiwillig her. So ist der Mensch. Da er mit Macht nicht umgehen kann, missbraucht er diese ständig. Deshalb wurde den Menschen ein Gott gelehrt, der auch nicht mit Macht umgehen kann. Deshalb vermittelt man uns ein negatives Bild der Menschen. Betrachtet man aber mal genau die Umstände, wie die Menschen leben müssen, dann erkennt man irgendwann, dass diese für den Menschen geschaffen Umstände, Schuld tragen an dem wie der Mensch ist. Nicht der Mensch ist schlecht, es sind die geschaffen Umstände die ihn schlecht erscheinen lassen.

Man wundert sich zumeist über die scheinbare Schizophrenie des Menschen, die sich in seinem völlig liebenswerten Taten und seinen Abgrund tiefen üblen Taten, zu zeigen scheint. Es liegt im Menschen gut zu sein ohne jeden Zweifel, aber er braucht ein Umfeld, in dem er seine Liebe sicher leben kann. Das findet er nicht in der für ihn konstruierten Welt da draußen. Nicht der Mensch muss sich verändern. Seine ihm aufgezwungen Lebensumstände müssen sich dramatisch verändern.

Dieser ganze Kapitalistische Lebensart muss für immer verschwinden. Diese Sieger und Verlierer Mentalität, die aus der Kapitalistischen Sicht heraus entstand, muss sich auflösen. Versuche mit drei bis sechsmonatigen Babys brachte zutage, dass schon die Kleinsten einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn besitzen. Was klar aussagt, dass dieser angeboren. Wir sind nicht schlecht, man läßt uns nur nicht gut leben. Das muss sich verändern. Jetzt und nicht in x-Jahren.

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