Generationen Mann

Ich bin in den Sechzigern geboren. Dementsprechend geprägt. Männliche Kinder der Sechziger, sind im Verhältnis zu den Zweitausensendern, von einem anderen Stern. Das Mann Bildnis, das Mann Selbstverständnis war ein total anderes in den Sechzigern. Männlichkeit besaß noch eine Definition.

Heute sucht man vergebens nach einer klaren männlichen Definition. Männer in Röcken, Skinny Jeans in Rosa, Pink, Gold, Männer mit Handtaschen. Und nein, wir reden jetzt nicht von der nicht heterosexuell Fraktion der Menschheit. Auch nicht vom Wesen der Gender Generation. Männer der hetero Kategorie.

So ein Hauch Siebziger light schwingt da mit. Oder neue Deutsche Welle. Männer die in Lastenfahrrädern sitzen. Vorne und lassen sich von der Freundin zur Arbeit treten. Alles unter dem Mäntelchen einer freien und aufgeklärten Gesellschaft versteckt. Aber ist sie das wirklich? Aufgeklärt und frei?

Bullshit. Die Gesellschaft war noch nie so unfrei, so verunsichert, so fehlgeleitet wie heute. Die Natur hat einen Mann und eine Frau geschaffen. Weshalb? Liegt auf der Hand. Nur Mann und Frau erzeugen neuen Mann, neue Frau. Nur ist das heute nicht mehr gewünscht. Zu Mann und Frau gab es auch Männlichkeit und Weiblichkeit und da liegt der Hund bildlich gesprochen begraben. Ob Mann oder Frau jedes Modell hat seine eigenen Parameter. Warum? Weil jede Art seine Rolle hat. Frauen bekommen die Kinder und brauchen deshalb Schutz. Für sich selbst und die Kinder.

Daher müssen Männer in der Lage sein diesen Schutz zu bieten. Die Generation 2000 hat das in größten Teilen gar nicht mehr zu bieten. Braucht Mann nicht. Hier laufen keine Löwen frei rum. Frau ist im Männer Leben angekommen. Man kann sich treiben lassen im Meer des könnte sein, im Meer was bin ich, was kann ich sein. Und ich rede jetzt nur vom Geschlecht der Person und nicht von seinem Werdegang.

Papi bleibt Zuhause und kümmert sich um die Kinder, während Mama versucht, durch Emanzipation an genügend Geld für die Familie zu kommen. Was meint wohl so ein Baby dazu, wenn Papi anstatt der einzig vertrauten Person in Form von Mami, ständig anwesend ist? Die Natur hat sich was dabei gedacht als sie die Rollen und deren Inhalte verteilte.

Aber wozu darüber nachdenken? Das interessant heute nicht mehr. Man ist selbst bestimmt und schwebt über den Dingen. Vielleicht weil solch eine unnatürliche Verhaltensweise Schäden im Baby hervorrufen wird? Aber das kann natürlich nicht sein. Da die Wissenschaft nichts dazu vermeldet. Aber Wissenschaft vermeldet nur, was ins gängige Programm passt.

Was passiert mit einem Mann, wenn er wie eine Frau aufwachsen soll oder mit einer Frau, die wie ein Mann aufwachsen muss? Das ist in beiden nicht angelegt. So wird sich keine der beiden Parteien darin finden. Was passiert mit einer Person, die sich nicht in ihrer wahren Natur finden kann?

Wer macht sich darüber Gedanken? Sollte man sich darüber Gedanken machen? Natürlich sollte man das, aber das passiert nicht. Ganz im Gegenteil. Diese Gleichmacherei wird immer schneller vorangetrieben. Die Weiblichkeit als neues Männlichkeitsmodell präsentiert.

Frauen sind besser. Frauen sind die besseren Männer. Und was bleibt der neuen Generation Mann? Sei was du möchtest. Entwickle dich wohin du willst. Es gibt dabei nur eine Grenze. Sei kein Mann dessen Inhalt sich Männlichkeit schimpft.

Jetzt könnte man mal über diese von der Regierung ins Leben gepeitschte Gender Geschichte sprechen . Ich spreche jetzt diesen Personenkreis nicht selbst an. Ich spreche nur über dieses künstlich von der Regierung geschaffene Konstrukt Gender. Dessen einziger Sinn zu sein scheint, die deutsche Sprache abzuschaffen.

Das soll Vordergründig auch genauso wirken. Aber die wahre Botschaft liegt versteckt vor den Menschen im System. Wenn man eine Gesellschaft beherrschen möchte, hat man zumeist Schwierigkeiten mit der Männlichkeit. Echte Männlichkeit mag es nicht beherrscht zu werden. Männlichkeit beherrscht gerne selbst.

Welches Mittel bietet sich da besser an, als Männlichkeit zu einer Definition zu machen im ersten Schritt. Hat man die Männlichkeit erst zu einer Definition gemacht, dann kann man die Parameter völlig neu bestimmen. Das macht man, in dem man den Menschen einredet, dass man frei und offen werden darf. Das die Unterdrückung durch die Natur beendet ist und der Mensch sich endlich aus deren Fesseln befreit hat. Als erste Generation ist man wirklich aufgeklärt und frei. Hört sich doch berauschend an.

Die Realität ist aber eine völlig andere. Nur ist die Verblendung zwischenzeitlich viel zu groß, als das man sich noch mit dieser alten Realität, die nun eine neue Realität ist, befassen könnte. Die Zerstörung der Männlichkeit ist das ausgerufene Ziel und damit die Zerstörung des Mannes, wie er von der Natur erdacht und geschaffen.

Manch eine Frau findet das sehr gut. Aber denkt irgendwer tatsächlich, dass dies keine Auswirkungen auf die Weiblichkeit hat? Ja, das denken viele. Ihnen schweben nur Gedanken von Geld, Freiheit, Macht durch den Sinn. Gerne wird in Kauf genommen, dass damit ein erheblicher Rückgang an Geburten erfolgen wird. Präzise gesagt zur Zeit erfolgt. Was natürlich einen drastischen Einbruch der Renten und Sozialsysteme zu Folge haben wird.

Nichts wird mehr zu Ende gedacht. Man sieht nur die eigenen Möglichkeiten, denn darauf wird man getrimmt. Diese Generation, ich muss gar nichts. Sterben muss man sonst nichts. Natürlich leben sie alle in einem Musssystem. An allem in ihrem Leben hängt eine Bedingung und diese Bedingung trägt immer ein Muss. Willst du etwas, erfordert das stets ein Muss. Aber man muss gar nichts derer Glaube nach. Dabei bemerken diese Menschen, die laut jedes Muss von sich weisen gar nicht, wie „Muss“ ihre ganze Welt ist.

Sie leben in einer Realität von der sie nichts mitbekommen. Sozusagen leben sie eine Realität in der eigentlichen Realität. Wie perfide ist das erdacht. Du erstellst eine Matrix. Knallharte Parameter der so keiner zustimmen würde. Jetzt beginnt man mit Formulierungen und Beschreibungen die Matrix abzumildern ohne sie zu verändern. Man stellt harte Maßnahmen in Bezug auf Maßnahmen die viel drastischer sein könnten. So ist jeder froh die mildern Maßnahmen leben zu dürfen.

Keiner erkennt mehr wie abartig die gelebte Version ist, da alle die übergeordnete im Kopf haben. Positives verkaufen von Abartigkeiten durch verfälschte Argumentationen. Und natürlich Gesetze usw. Werbung, Presse, Fernsehen usw. Geld, Steuern usw. Die Verschleierung ist dermaßen tief verwebt, so das nur die Wenigstens wirklich mitbekommen, dass sie in einer Matrix leben, die in einer Realität versteckt.

Das ganze System ist so aufgebaut, dass man nie einen Überblick darüber gewinnen kann. Man fährt sich immer an Teilstücken fest, fängt man an zu hinterfragen. Da das System mit Verschachtelungen arbeitet. Überall sitzen Leute mit einer begrenzen Macht Struktur. Die wissen nur, was man ihnen an Wissen zugesteht. Darüber sitzt dann wieder einer mit begrenzten Wissen.

So gibt es Millionen mit begrenzten Wissen und begrenzten Macht Strukturen. Alle schön in Hierarchien verpackt. Jede dieser Personen handelt und argumentiert auf Grund seines Vorgaben Paket. Versuche so nach der Realität in der wir leben zu suchen. Man wird erst gar nicht damit anfangen, da die Realität am ersten Schalter den man dafür besucht, zerbricht. Du stehst am Schalter, beim Schalterbeamten und lebst dann allein dessen Doktrinen.

Beamte das Epizentrum der Demokratie. An deren Dogmen zerbricht jede Matrix des Menschen. Für einen Moment wird die reale Realität die unsere Matrix fest umschlossen hält, sichtbar. Bis hierher mein Lieber und keinen Schritt weiter. Beamte sind die Grenze zwischen Matrix Mensch und der Realität der Erbauer, der wirklichen Realität, die uns verborgen bleiben soll.

Beamte und ihre Sonderstellung sind kein Zufall. Sie sind ein wichtiger Grundbaustein, wenn es darum geht, die Realität am Leben zu halten. Der Hammer, falls ein Nagel seinen Kopf zu weit herausstreckt. Momentan haben die Hämmer viel zu schaffen. Man will die Welt mit aller Gewalt umformen. Ihr eine neue Realität verpassen. Die schon erwähnte ab schreck Zone wahr werden lassen. Indem man neue Bedrohungen inszeniert, die unsere Matrix auf ein neues Level bringen soll.

Eine neue Akzeptanz geschaffen werden soll, durch harte aber scheinbar notwendige Maßnahmen, die wieder nur verschleiern, dass die Realität umgeformt wird. Natürlich nur zu Gunsten der Transformierenden. Und diesmal wird die Umformung brutal sein. Keine Umformung jemals war so elementar und unmenschlich wie diese. Sie ist die totale Zerstörung von allem das wir kennen.

Wir werden in einer neuen Matrix erwachen und uns wünschen, niemals mit ihr in Berührung gekommen zu sein. Aber es ist dann zu spät. Und das passiert nicht in zehn oder einhundert Jahren. Es geschieht gerade vor unser aller Augen, aber die Verblendung der Massen ist viel zu groß, als das sie dieser Umformung gewahr werden könnten.

Zu sehr sind die Menschen in ihrer Matrix mit der Ablenkung beschäftigt. Den Blick nur auf die Ablenkung gerichtet. Außerhalb ihres Blickwinkel läuft der Umbau unbemerkt von der großen Masse. Stück für Stück wie ein Gift, wird dieser Umbau in der Matrix Sicht und spürbar. Das Gift lähmt das System immer mehr und bald fällt es tot zu Boden. Die alte Haut ist abgestreift und die neue wird wachsen. Sie wird sich um jeden Mensch winden und ihn erdrücken und zerquetschten.

Diese neue Leben ohne Rechte. Als gläserne Nummer mit Status. Krank und voller Leiden wird diese neue Matrix sein. Mit Menschen die endlich, nach Jahrtausend, ihr Ziel erreicht haben. Sie sind die neuen Götter der Menschheit. Ihr Wort ist Gesetz und ihr Gott der kommt nicht aus dem Himmel. Willkommen im Reich der Satanisten.

Viele Köpfe werden sich jetzt schütteln. Viel dummes Zeug, ist zu hören. Gelächter. Spinner. Der hat sie doch nicht alle. Das kann alles gar nicht sein. VT. Der hat doch keine Ahnung. Stimmt ich habe keine Ahnung aber ich kann sehen und hören. Ich sehe was gerade geschieht. Ich sehe wie die Masse der Menschen gerade agiert.

Ich sehe und höre welche Anordnungen uns gerade wieder heimsuchen. Ich sehe und höre wie Gesetze zu unserem Schutz sich in Luft auflösen und durch Gesetze der Knechtschaft ersetzt werden. Ich sehe und höre wie sich die Menschen Welt in ihrem Kern verändert und sehe wohin dieser neue Weg führt.

Sehe wie die Armee in Stellung gebracht wird. Sehe wie 1961 zu 2022 in einem neuen Gewand wird. Man kann es spüren, wenn man mutig genug ist, um hinein zu spüren. Das Chaos tobt. Die Maßnahmen die keinerlei Wirkung zeigen, immer drastischer werden. Allein in der Absicht die Realität so schnell wie möglich zu verändern.

Zeit ist der wesentliche Faktor. Dauert es zu lange, sind die Maßnahmen nicht mehr ablenkend genug, dann fällt die Matrix und die Realität wird für jeden sichtbar. Dann sind sie erledigt und fallen vom Thron direkt auf das Schafott. Wenn ich mal die Bibel zitieren darf. So läuft ein Rennen gegen die Zeit. Da vieles aus dem Ruder läuft werden die Akteure immer hektischer. Eine Sondersitzung nach der anderen. Eine Hiobsbotschaft nach der andern.

Immer härtere Maßnahmen. Der Strudel aus Chaos, Lügen, Bestrafungen, Maßnahmen dreht sich immer schneller. Und ganz langsam schleicht sich in die große Menge der Köpfe, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Etwas fühlt sich falsch an. So viele Menschen die alles getan und doch keine Besserung ? Ganz im Gegenteil. Die die alles getan müssen immer mehr tun. Immer öfter. Und doch immer mehr Einschränkung. Das alles ergibt überhaupt keinen Sinn.

Wenn man nur auf die Ablenkung starrt, wird man auch nie einen Sinn finden. Wendet man seine Blick aber in die Realität, dann wird der Sinn einen förmlich anspringen. Also Blick weg von der Ablenkung und das ganze Augen und Sinn Merk auf die Realität gerichtet. Das befreit und schützt dann tatsächlich. Freiheit war schon immer ein Gut das beschützt oder erkämpft werden musste. Das hat sich bis zum heutigen Tag nicht verändert

Es war einmal

Der Weise auf dem Lande

O Wald! o Schatten grüner Gänge!
Geliebte Flur voll Frühlings-Pracht!
Mich hat vom städtischen Gedränge
mein günstig Glück zu euch gebracht:
Wo ich, nach unruhvollen Stunden,
die Ruhe, die dem Weisen lacht,
im Schoose der Natur gefunden.
Ich fühle mich wie neugebohren
und fang erst nun zu leben an.
Seit, fern vom Trotze reicher Thoren,
ich hier in Freyheit athmen kann.
Es krieche, wer nach Ehre flieget!
Ich werde nie ein grosser Mann,
Weil ich mich knechtisch nicht geschmieget.


Es mögen andre höher trachten:
Sie mögen, hungrig nach Gewinn,
im Joche der Geschäfte schmachten,
da ich der Knechtschaft müde bin!
Sie drängen sich durch List und Gaben
an ihre Ruderbänke hin;
Dieweil sie Sclavenseelen haben.
Du glänzend Nichts! o Rauch der Ehre!
Dich kauf ich nicht mit wahrem Weh.
Mein Geist sey, nach der Weisheit Lehre,
so stille, wie die Sommersee:
So ruhig im Genuß der Freuden,
als dort, im perlenreichen Klee,
Die unschuldvollen Lämmer weiden!


O seht, wie über grüne Hügel
Der Tag, bekränzt mit Rosen, naht!
Ihn kühlen Zephyrs linde Flügel:
Vom Thau glänzt sein beblühmter Pfad.
Wie taumelt Flora durch die Triften!
Die Lerche steigt aus trunkner Saat
und singt in unbewölkten Lüften.
Dort, wo im Schatten schlanker Buchen,
die Quelle zwischen Bluhmen schwätzt;
Seh ich die Muse mich besuchen,
Und werde durch ihr Lied ergötzt.
Sie singt entzückt in güldne Saiten,
indeß, von Morgenthau benetzt,
die Haare flatternd sich verbreiten.


Noch süsser tönt um frische Rosen
Ihr angenehmes Hirtenrohr;
Und Amor kommt, ihr liebzukosen,
Und jeder Ton entzückt sein Ohr.
Auch er versucht, wies ihm gelinget:
Ein schwaches Murmeln quillt hervor,
das ungeübte Hand erzwinget.
Geht hin, die ihr nach Golde schnaubet!
Sucht Freude, die mein Herz verschmäht,
betrügt, verrathet, schindet, raubet,
und erndet, was die Witwe sät!
Damit, wann ihr in Gold und Seide
euch unter klugen Armen bläht, dumme Pöbel euch beneide.
Dem Reichthum, bleicher sorgen Kinde,
schleicht stets die bleiche Sorge nach:


Sie braust, wie ungestüme Winde,
durch euer innerstes Gemach.
Der sanfte Schlummer flieht Paläste,
Und schwebet um den kühlen Bach,
Und liebt das Lispeln junger Weste.
Mir gnüget ein zufriednes Herze
und was ich hab und haben muß,
und, kann es seyn, bey freyem Scherze,
Ein kluger Freund und reiner Kuß:
Dieß kleine Feld und jene Schafe,
wo, ohne stolzen Ueberfluß,
ich singe, scherze, küsse, schlafe.

Johann Peter Uz (1720 – 1796) Liebhaber geselliger Lyrik

Das Ganze ist nicht so einfach zu lesen und zu verstehen, beim ersten lesen. Allein die Wortwahl, der Schreibstil und die Ausdrucksweise. Auch fehlt wohl der Kontext und das Verständnis dieser Mittelalter Zeit.Niemand schreibt, redet oder denkt heute mehr so in der Jugend.

Was jedoch deutlich herausklingt ist die Abneigung ein Knecht des Geldes und Erfolges zu sein. Die Erkenntnis, dass Natur ist, was der Mensch wirklich braucht. Auch das Dolce Vita schwingt da mit. Und das im 18. Jahrhundert. Manches scheint doch schon damals nicht anders gewesen zu sein als heute.

Spiegel

Ich habe zwei Dinge mehr als offensichtlich vererbt bekommen, Von meinem Vater das Unstete, das viele Frauen haben möchten. Vom meiner Mutter die Beständigkeit, dass einen Partner für das ganze Leben. Beide haben genau so gelebt. Und ich trage beides in mir.

Betrachte ich mich im Spiegel, dann sehe ich meine Gedanken, die ich gerade in mir trage. Und ich sehe mich. Und ich war es, der die Wahl treffen musste. Eine Wahl für immer oder für den Augenblick. Schnell musste ich lernen, dass die Wahl für immer utopisch, wenn du die beiden Sachen in dir trägst.

Menschen haben ja ihre Entscheidungshilfen, die ihnen anerzogen werden. Ethik, also Moral, Ehre, Gewissen usw. Diese verursachen Magenschmerzen in uns so dann und wann. Irgendwann musste ich mir eine entscheidende Frage stellen, OK, es waren viele Fragen, aber im Endeffekt wollten sie alle das Gleiche wissen. Wer will ich sein?

Dazu musste ich alles vergessen, was ich gelernt, was ich erfahren. Alle Werte der Menschen beiseite schieben. Vor allem aber musste ich diese beiden „Stimmen“ in meinem Kopf abschalten. Der Spiegel war da die Hilfe überhaupt. Je länger und intensiver man sich im Spiegel betrachtet, um so mehr wird man und erkennt man sich selbst.

Das ist manchmal eine harte Nummer. Ich hatte so gar kein Gefühl dazu, das verwandelte sich aber je länger ich starrte in ein dümmliches Grinsen oder albernes Gelächter. Ich kam mir von mir selbst beobachtet vor. Ein wirklich nicht angenehmes Gefühl. Peinlich, albern und etwas verstörend. Ich war geneigt das sein zu lassen. Aber dieser Mensch bin ich nicht.

Also versucht die nächste Phase, wie immer die auch aussehen mag, zu erreichen. Diese Phase kam erst als mir der Gedanke kam, das Denken einzustellen. Also nur in den Spiegel starren und sonst nichts. Das ging noch so einigermaßen, aber was dann kam, damit hatte ich nicht gerechnet. Liegt wohl an der Erziehung die Männer erfahren. Zumal zu der Zeit als ich noch Kind war.

Gefühle einer ganz neuen Intensität geschuldet. Es hat fast vier Monate gedauert bis ich damit zurechtgekommen bin. Was nicht heißt, dass ich jeden Tag vor diesem Spiegel stand. Das hätte ich gar nicht ausgehalten. Nach diesen vier Monaten war jeder Blick in den Spiegel nur noch ein Blick in den Spiegel. Ich sah mich an und ich wusste, wenn ich da betrachtete. Mich. Mich, nicht mit einer Entscheidung meines Problems gegenüber, mich als gesamt Lösung betrachtete ich.

Denn ich bin kein Problem, ich bin meine Lösung. Ein Spiegel ist manchmal nur ein Spiegel, aber wirft man einen genaueren Blick, einen prüfenden Blick hinein, dann kann er zu einer Lösung werden. Mag der Weg auch noch so schmerzhaft dahin sein, so bleibt er doch ein Weg zum inneren Frieden mit sich selbst.

Nachtschatten

Nacht beschleicht meinen Geist, finster und ohne Ausweg.

Langsam quälend langsam mein Herz zunichte er macht.

Der Nachtschatten.

Düster sein Geist sich bewegt durch meine Seele.

Zermalmt mich mit seinen kalten Gewicht.

Nachtschatten.

Dunkel, betörend seine Dämonen, die mich plagen.

Der Schatten auf mir lastet und will nicht vergehen.

Nachtschatten.

Keine Freiheit gewährend und kein Gefühl schenkend, das liebenswert wäre.

Schatten der verlorenen Kindheit, zum Nachtschatten erwachsen.

Kannst nicht lassen von der Pein, kannst nicht geben Frieden.

Nachtschatten.

Bist für die Ewigkeit, erschaffen aus Güte, nur mit verlorenen Sinn.

Trauma aus vergangenen Zeiten entstanden in den Nächten der kindlichen Einsamkeit.

Nachtschatten.

Ein Segen

Sprechen wir, in diesem Fall ich mit euch, über die Römisch Katholische Kirche. Seit Jahrtausenden lebt sie von ihren Anhängern und dem Staat in dem sie ansässig. Geleitet und beherrscht vom eigenen Staat.

Niemanden Rechenschaft schuldig. Lebt nach ihren eigenen Gesetzen und erkennt nicht die weltlichen Gesetze, der jeweiligen Staaten in denen sie existiert, als die ihren an.

Ihr Oberhaupt sieht sich als der Stellvertreter Christi und die Kirche sich selbst, als gleichberechtigt mit Gott. Oder wie soll man ihr, im Namen des Vaters, des Sohnes und der Heiligen Katholischen Kirche auffassen? Man möge es blasphemisch nennen. Aber das interessiert die festlich gekleideten Herrschaften nicht.

Ihr einziges Ansinnen ist Macht. Macht und Geld natürlich. Dass die Menschen in Heerscharen davon gelaufen sind, fiel ihnen dann irgendwann auf. Man wusste nicht, was man dagegen machen könnte.

Bis der Great Reset ins Gespräch kam. Das gefiel den Herrschaften und so unterstützend sie natürlich jede Werbekampagne der G-Orgie. War man doch plötzlich wieder eingebunden in Machtstrukturen.

Das alte Spiel, Halt du sie dumm, ich halte sie arm, soll wieder ihren Anfang finden. Daher auch Treffen der Akteure im Vatikan. Alles unter dem Vorwand, das Klima retten zu wollen. Man gehört ja zu den Guten und die paar Kinderschänder, finden dann auch keinen Platz mehr in den Medien.

Wozu auch, man möchte das Klima retten. Die R.K.Kirche möchte das Klima retten. Klar. Neben ihren Kirchen verhungern seit Jahrhunderten die Menschen, aber sie wollen das Klima retten.

Wer glaubt denn das? Möchte man gar nicht fragen, da man annehmen sollte, dass es keinen gibt der so einen Unsinn glaubt. Aber die letzten knapp zwei Jahre haben gezeigt, dass man vielen Menschen einfach alles erzählen kann. Die Haare stehen dem vernünftigen Menschen zu Berge, wenn er so etwas liest und andere feiern die Kirche dafür. Manchmal möchte man nur noch weinen.

Wie kann ein Teil des Volkes, in dem Goethe und Einstein gewirkt haben, so unendlich naiv sein. Wie kann man einer Kirche glauben, die nicht einmal ihr eigenes Handwerkszeug, der Bibel irgendwelche Beachtung schenkt.

Die Jesus predigen und den Satan verkörpern. Oder hat irgendwer schon gesehen, dass diese Menschen auch nur einen Cent für die Menschen ausgegeben? Das einzige, das die verschenken, ist ihr Urbi et Orbi. Der kostet nichts.

Da steht er dann auf seinem Balkon, die Arme ausgebreitet wie der Herrscher über seine Schafe und spendet den Segen. In die Menge winkend wie ein Feudalherr. Heilig nennt sich diese Kirche, scheinheilig passt aber viel besser. Unermesslich reich.

Unermesslich viele Ländereien. Überall haben sie ihre Finger mit drin. Kirchen so weit das Auge reicht und darüber hinaus. In einer Gemeinde mit knapp 8000 Einwohner stehen sage und schreibe 4 Kirchen. Eine evangelisch, der Rest katholisch.

Natürlich gehört auch zu jeder Kirche ein Grundstück. Wie viele Millionen Kirchen wird es geben und somit Millionen von Grundstücken? Braucht auch keiner meinen, dass sie die ganzen Kirchen allein unterhalten. Da darf der Steuerzahler blechen. Und die werden immer dreister.

Zur Weihnachtszeit bekomme ich seit ein paar Jahren immer ein Schreiben, in dem geschrieben steht, da sie keine Kirchensteuer bezahle, übersenden wir ihnen ein Überweisungsformular. Schon ausgefüllt, mit Namen und es erfolgt noch der Zusatz, was man auf jeden Fall zu spenden hat. Unter diesem Betrag geht gar nichts.

Wobei ich mich dann frage, wofür möchten die Gelder von mir? Ich bin aus der Kirche ausgetreten. Habe keine Kirche betreten und keine Pfarrer hat mich besucht. Zu meiner Beerdigung wird auch kein Pfarrer erscheinen. Ich habe nie kirchlich geheiratet und habe selbst in der Schule die Kirche nie besucht.

Was damals noch Pflicht war zu bestimmten Anlässen. Also meine Frage an die Aasgeier der R.K.Kirche, für welche erbrachte Leistung, in Bezug auf meine Person, möchte ihr Geld von mir? Einfach nur, weil ich mal getauft wurde. Das reicht als Begründung. Für euch, für mich nicht.

Welch eine Dreistigkeit. Aber sie zeigt, wie viele Menschen, die in der R.K.Kirche tätig, ticken. Menschlichkeit Fehlanzeige. Mitgefühl, auf keinen Fall. Betrachtet man die Vergangenheit dieser Kirche, dann erkennt man ihr heutiges Verhaltensmuster, da sich über die Jahrhunderte nichts an ihren Kirchengesetzen verändert hat.

Noch heute dürften sie, so kämen sie wieder an die Macht, Hexen jagen und verbrennen. Nicht einmal das haben sie gestrichen. Und solche Leute wollen mir dann erzählen sie wollen das Klima retten. Aber sicher doch.

Männer und Frauen

Zwei Geschlechter, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Männer und Frauen. Keine der beiden Spezies versteht die andere wirklich. Man handelt eher aus dem Bauch heraus. Übernimmt, was man gehört und auch selbst erfahren hat.

Dass die Scheidungsrate zwischenzeitlich höher, als die zusammen bleib, Rate sagt schon alles über die beiden Geschlechter aus. Man hat nicht wirklich Ahnung von seinem Gegenüber. Wie auch? Frauen wachsen als Frauen auf und Männer als Männer. Nicht nur da draußen in der Realität in der wir alle leben. Vor allem in unserem Inneren. Da an diesem Ort, wo Frau, Frau und Mann, Mann.

Irgendwann hat sich die Frau ungerecht behandelt gefühlt, zurecht natürlich und man fand das Wort Emanzipation. Der Ursprung dieses Wortes hört sich folgendermaßen an.

Wikipedia Zitat:

Emanzipation stammt von dem lateinischen Wort emancipatio, das „Entlassung des Sohnes aus der väterlichen Gewalt“ oder auch die „Freilassung eines Sklaven“ bedeutet.

Im 17/18. Jahrhundert wurde die Bedeutung dann umgeschrieben. Was nichts daran ändert, dass eine Entlassung aus der Männerdominanz erfolgen hätte müssen. Aber ist dem so? Natürlich nicht. Nehmen wir zwei Beispiele an den man diese Emanzipation bestens erklären kann.

Da ist eine Annalena Baerbock. Per Frauenvotum in ihre Rolle gekommen. Dass dies nichts mit Leistung zu tun hatte, erkannten die Allermeisten schnell. Die Vita gefälscht. Von nichts eine Ahnung. Hat sich selbst um Kopf und Kragen geredet. Ich zähle jetzt nicht auf, was alles vorgefallen.

Das Internet ist voll davon. Was für ein Frauenbild hat sie hinterlassen? Dann das Gegenteil davon. Die Kaiserin auf dem Stuhl des Bundeskanzlers. Alles weg geräumt was sie störte. Allein eine Partei und ein Land geführt. Nero wäre vor Neid erblasst. Hat sie das Bild einer Frau verkörpert?

Wenn selbst Nero vor Neid erblasst wäre, dann hat sie nicht mit weiblichen Mitteln agiert. Es war ein rein männliches Verhalten. Den Statuen eines Kanzlers geschuldet. Nicht einer Kanzlerin. Die war nie vorgesehen. Man hat die Welt nicht verändert, um eine Emanzipation zu erschaffen.

Man hat Zugeständnisse gemacht. Eine Frauenquote eingeführt. Wer fühlt sich damit als Frau gesehen? Das alles geht völlig am Wesen der Frau vorbei und damit wird auch nie eine Emanzipation Wirklichkeit werden. So auf jeden Fall nicht.

Frage eine Frau nach Emanzipation. Was fällt ihr dazu ein? Gleiche Gehälter, Gleichberechtigung in den hohen Positionen. Also nicht Gleichberechtigung oder Emanzipation. Einfach nur eine Gleichstellung. Aber wie lange wird so eine Gleichstellung halten?

Das alles hat nichts mit einer Gleichberechtigung unter den Geschlechtern zu schaffen. Das ist Augenwischerei. Und selbst wenn man es gut meinen würde, was nicht der Fall ist, würde die ganze Sache scheitern. Da die Geschlechterrollen völlig neu definiert werden müssten und das von Grund auf. Was aber nicht geschieht.

Satt dessen werden plötzlich Gender miteingebracht. Was das Chaos nur vergrößert, so wie das Thema behandelt wird. Für einen winzigen Anteil an der Menschheit verändert man die Rechtschreibung.

Malt neue Toilettenschilder. Was hat man für die Frauen gemacht? Über die Hälfte der Menschheit besteht aus Frauen. Anstatt klare Definitionen in puncto Mann und Frau zusetzen, verstärkt man die Verwirrung noch. Warum wohl? Nichts geschieht ohne Grund.

Fakt ist, wir sind von einer Gleichberechtigung weiter entfernt den je. Denn die Bedürfnisse der Frauen wurde nirgendwo berücksichtigt. Aus Frauen sollen einfach Männer gemacht werden, wollen sie Emanzipation.

Die Natur der Frau bleibt dabei völlig unberücksichtigt. Wir leben weiter, in von Männern dominierten Welten und da können noch so viele Bundeskanzlerinnen auf diesem Planeten existieren. Das änder gar nichts. Da die Position männlich ist und bleibt.

Falling

Ich falle.

Ich falle aus der Endlichkeit in die Unendlichkeit.

Finde keinen Halt, da ich ihn nicht suche.

Schwebe durch den Raum der Zeit und spüre nur Energie. Die Energie des Seins.

Meines Seins, euer aller Sein.

Alles ist eins Sein und alles ist getrennt.

Leben in einer Dualität, die keine sein kann im Sein.

Alles lebt in diesem einen Moment, in dieser einen Zeit.

Es gibt kein gestern, es gibt kein morgen.

Nur die Illusion.

Falle weiter durch das Sein.

Lügen links und rechts des Falls.

Geschichten über und unter dem Fall.

Illusionen, die ihr Leuchten verlieren, blenden nicht mehr.

Keine Zeit, keine Wahrheit, keine Lüge existieren im Sein.

Kein Gott der Kirche verhindert das Fallen in die Spiritualität.

Kein Politiker verkündet die nahende Apokalypse.

Alles Mensch sein, wird Schöpfer sein, des eigenen Sein.

Falle weiter, weiter durch den Raum der Energie.

Fülle mich mit dieser Energie und fange an zu leuchten.

Werde, zu einer erleuchtenden Seele.

Lebe das Licht der Erkenntnis.

Sehe hin zum Schöpfer des Universums.

Erkenne das Ende und erkenne den Anfang.

Nicht viele, nur wenige, nicht Halleluja, Akasha, nicht Urknall, Schöpfung.

Fallende Schleier öffnen neue Blicke auf neue Bilder.

Alles ffällt, auch diese Menschenwelt.

Fällt hin zu und weg von.

Alles auf Ende, alles auf Anfang.

Ein neuer Anfang an einem neuen Morgen, der bald leben darf.

Nicht mit vielen, nicht mit jenen.

Mit den Gefallenen, durch den Raum der Energie, hin zum Schöpfer dieser.

Alles Mensch ist ein Plan, das alles aber ist ohne Wirken.

Alles, was ist Schöpfung, ist das Wirken.

Das Wirken durch.

Allein das Wirken durch ist Leben.

Leben ist Schöpfung.

Schöpfung ist allein der Schöpfer.

Schöpfer sein ist allein das Sein.

Sein ist Schöpfung durch den Schöpfer und nicht der Mensch.

Menschen leben in der Schöpfung und sind daher im Sein.

Erkenne den Unterschied und du wirst fallen.

Fallen durch den Raum hin zum Sein.