Winter

Schnee ist gekommen,ganz plötzlich und geschwind,mit eisigem Orkan aus dem Norden,der Winter Kälte Kind. Blaues Winterbild wie gemalt,hat den Herbst übernommen,kein Blatt mehr an den Bäumen,kein Grashalm mehr zu sehn. Das Herz es lacht jetzt fröhlich,die Kinder lachen unbeschwert,nicht lange wird es dauern,bis alle stehn mit Schlitten am kleinen Berg. Das Lichter-Fest wird kommen,für jeden…

Grabes-Abgesang

Grabesstille ruht über dem Acker Gottes. Laternenlicht fahl, gar düster beleuchtet, die zerfallenen Gräber schwerlich. Gestaltet die Schwärze der Nacht noch finsterer. Leises rauschen des Windes, lässt Baumblätter im Herbst rascheln. Verschleiert Mondlicht lässt die Nebelfetzen leuchten. Leise Schritte knirschen auf dem gekiesten Weg, lassen die Toten aufhorchen. Schnell wildes Getier sucht Schutz im spärlichen…

Die letzten Äpfel

Wieder naht die Zeit des Abschiedes. Wie stets zieht der Sommer von dannen.Der Herbst wirft sein Grau über die Sonnenuhren,ummantelt alles Leben mit seinem Nass. Die letzten Äpfel leuchten durch das Trüb des Herbstes;bevor sie fallen zu Boden,um sich den Menschen zu schenken,in den Mostpressen der goldene Saft. Fröstelnd zieht es die Leute in ihr…

Verrückte Kinder

Gestern erklang noch unser Lachen. Gestern spielten wir im Sand. Hatten Freude, lebten Abenteuer. Liefen zusammen Hand in Hand. Gestern war das Wetter Klatsch und Tratsch. Gestern schliefen wir im Gras. Waren verrückte Kinder. Verrückt nach Leben. Losgelöst von Pein und Krank. Gestern fuhren wir in Autos. Gestern flogen wir davon. Sangen an den Meeresküsten….

Ruhig treiben

Ein Fischerboot treibt ruhig auf dem Meer. Kein Laut berührt die sanfte Stille. In der endlosen Ferne ein Palmblatt wiegt im Wind Eine Kokosnuss im Sand feiert sich selbst Wellen, artig den Stand beschallen Lange Schatten spielen mit den Sonnenstrahlen Idylle für die Augen aufbereitet malt ein Bild so fotogen.

Lichtes Stern

Dämmerung beginnt sich auszubreiten,in der Nähe in der Fern;Fast künstlerisch weggeschobender Sonne Lichtes Stern! Während des Mondes Glanz erhaben hat zu scheinen,Nebelschleier fallen in die Auen,Windgestöber, Kälte bringt, Klingt des See´s letztes friedlich Weinen. Winterglanz kommt über Nacht,mit frostig überzogenen Zweigen;Schreibt sein Bild in dieser Stundmit schattig kalten Reimen! Winterzeit kommt angeflogen,frostig lachend beißendganz auf…

Schmerz

Der Schmerz sitzt tief. Tief im Gedächtnis. Er windet sich so dann und wann in den Tag, um zu sagen, ich bin noch hier, kümmere dich um mich. Aber er wird weggedrängt. Keine Lust, sich mit ihm zu beschäftigen. Es schmerzt nur. Was will der überhaupt noch? Alles längst vorbei, längst vergessen. Nur noch ein…

Rain

Rain falls on my face. Cold. A shiver slides over my skin. The rain is getting heavier. Everywhere, the rain trickles down from me to the earth. Mixes there with all the other drops into one of many puddles. My form is reflected in it. Blurred outlines. What I see feels like me. Schematic caricature…

Um das Gefühl betrogen

Der Mensch lebt mit und im Verstand. Er ermordend sich mit seinem Verstand. Tötet das wahre Wesen des Menschen. Der Verstand so kalt, so nüchtern. So mit Weisheit gesegnet. Weisheit ist aber nur Gedanke. Gedanke ist nicht der Mensch. Gedanke ist die Möglichkeit. Die Möglichkeit nicht das ist. Der Gedanke muss geführt werden vom Gefühl….

Your Face

I see your face, It brings me back to myself. Feel me again, come alive again. Crawl out of my tomb of loneliness. Trying to stand on my own feet again. I find it difficult. I’m not used to it anymore, but your face forces it. Feel freedom returning to me. Confidence flows through my…

From times long gone to today

In times long past, people lived peacefully together. You can assume, but it won’t be in reality. The human with reason and feeling does not seem capable of living peacefully with all people. The main reason for this is probably that people cannot control their feelings. She is constantly forced by an inner urge to…

Graues Herbstes Tag

Trüber Glanz des Lichtes.Graues Herbstes Tag.Vergangene Sommerwonne,Still träumt im Wasser überall die Au. An dem kahlen Aste,löst sich des Lebens müde,das allerletzte lose,buntgefärbte Baumes Blatt. Das rote Entfärben,wabert durch den Hain.Auch im großen Sterben,liegt das Vergnügen im Sein.

Respektlosigkeit.

Respektlosigkeit, sich selbst gegenüber, ist das Übel dieser Welt. Wer weiß schon, wer man ist? Was man ist? Wer schert sich darum, die eigene Person zu ergründen? Wenn wir zwischen 60 Jahre und 100 Jahre leben, warum machen wir uns dann nicht die Mühe wirklich zu ergründen, wer wir sind? Sind wir uns das nicht…

Denn nichts ist so tot, als dass es nicht leben würde

Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit. Vergangen ist vergangen. Die Vergangenheit ist vorüber. Man kann sie nicht mehr leben. Aber ist dem wirklich so? Die Vergangenheit lebt, solange es auch nur einen Menschen gibt. Sie ist lebendig in unseren Köpfen, nur konzentrieren wir uns nicht darauf. Im physischen Leben ist sie tot, aber im psychischen kann sie…

Dream

Angst kommt so ganz unverhofft. So plötzlich, so präsent. Gerade noch gelacht, gerade noch sich stark gefühlt, sich gut gefühlt. Alles anders von einem Moment hin zum anderen Moment. Erschreckend, wie viele Möglichkeiten das Leben für Angst bietet. Wie viele Situationen ohne Vorwarnung das Leben auf den Kopf stellen. Brutal auf den Kopf stellen. Ohne…

Ausgrenzung

Ausgrenzung ein beliebtes Mittel unter Menschen, um nicht sehen zu müssen, was man nicht sehen möchte. Zu bestrafen. Sich über andere zu stellen. Macht auszuüben. Manipulieren. Verletzen. Natürlich ist das erbärmlich, aber Menschen in großer Zahl macht das nichts aus. Es muss nur ein „vernünftiger“ Grund für sie vorliegen und schon ist Ausgrenzung berechtigt. Einen…

Aus dem Trüben

Wenn nicht Nummern und Gestalten,sind der Schlüssel aller Menschen.Wenn alle, sprechen oder denken,besser als es Wissenschaftler wissen.Die Welt des Homo sapiens ins freie Leben kehrt zurück,Wenn, dann wird die Welt zurückgegeben.Sich Schatten und Licht vereinen,zur Klarheit werden aus dem Trüben.Man in Märchen und Erzählungen,versteht die Geschichte dieser Welt.Steigt aus einem geheimen Ort,das verkehrte Wesen Unterdrückung…

Ungeliebt

In den letzten Posts habe ich über das menschliche Gehirn philosophiert. Über das, wie funktioniert das Gehirn in uns. Ein Gefühl ist neben der Angst dominierend im Menschen. Die Liebe. Angst brauchen wir zum Überleben und die Liebe um unsere Art zu erhalten. Vor unserem Selbst (Ich) war die Liebe nur der Fortpflanzungstrieb. Da die…

Einfach

Einfach ein Wort, das für leicht steht. Leicht. Es ist so leicht. Ja, es ist so leicht, Menschen zu manipulieren. Man braucht nur den wunden Punkt eines Menschen zu finden und schon hat man ihn in der Hand. Wie ein Hündchen an der Leine kann man ihn dann Gassi führen. Klingt albern? Mag sein, ist…

Du weißt, was du weißt

Du weißt, was du weißt und das ist wörtlich zu nehmen. Man weiß tatsächlich nur, was man weiß. Ja und weiter? Jetzt wird es kompliziert. Nicht die Sache an sich, die Auswirkungen daraus sind kompliziert. Unser Gehirn ist ein gefährliches Ding. Gefährlich, weil der Mensch nicht weiß, wie das Gehirn tatsächlich funktioniert. Es wird ja…

Drei Punkte

Doch hin zu meinen drei Punkten,welche Gott definitiv nicht kann: 1. ER KANN NICHT LÜGEN2. ER KANN NICHT LERNEN3. ER KANN NICHT ZWINGEN Diese Thesen stammen von einem lieben Blogger Kollegen. Mal ein paar Worte von mir dazu und mehr zu diesem Thema. Punkt 1: Warum sollte er nicht lügen können? Da die Welt voller…